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Stadttheater Amberg

Stadttheater Amberg

Bauaufgabe: Generalsanierung
Bauherr: Stadt Amberg
Leistungen: LP 6-9
Baubeginn: 2019
Entwurfsverfasser: PFP Planungs GmbH, Hamburg

 

Stadttheater Amberg

Das Platzproblem im Stadttheater Amberg war ein wichtiger Auslöser für eine Sanierung. Doch auch andere Bereiche wie die Künstlergarderoben, das Restaurant und der Veranstaltungssaal, werden mit einer Neugestaltung bedacht. Auch die Barrierefreiheit, welche in großen Teilen des Gebäudes nicht vorhanden ist, soll nun hergestellt werden. Auch wenn im Inneren einige Umgestaltungen stattfinden werden, soll das äußere Erscheinungsbild so wenig wie möglich verändert werden. Den Entwurf dafür fertigte die PFP Planungs GmbH aus Hamburg an, während sowohl das Ausschreibungsverfahren, als auch die Bauphase von P betreut werden wird. 

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Das Gebäude, in dem sich heute das Stadttheater befindet, war einst eine Kirche, welche zu einem Franziskanerkloster gehörte. Nachdem die Franziskaner ein paar Jahre nach der ersten Verstaatlichung im Jahr 1555 wieder zurückkehren und die Kirche im barocken Stil umgestalten konnten, fiel das Kloster 1803 endgültig der Säkularisation zum Opfer und wurde 1803 zu einem Theater umgebaut.

Obwohl zwischen 1975 und 1978 bereits ein großer Teil des Innenraums neugestaltet und von 2008 bis 2010 die Bühnentechnik erneuert wurde, hat das Stadttheater noch bestimmte Defizite. Diese sollen durch die Sanierungsmaßnahmen erkannt und behoben werden.

Vor allem der Platzmangel spielt im Stadttheater Amberg eine große Rolle. Deswegen wird in die Umbaumaßnahmen auch das Platzproblem des Foyers berücksichtigt. Eine Wendeltreppe wird den historischen Chor freilegen und zusätzlich zur Schaffung eines offeneren Raumes auch die architektonische Geschichte der Kirche zeigen.

Auch die vorhandene Gastronomie und der Casinosaal werden in den neuen Entwürfen berücksichtigt und neu in Szene gesetzt.

Doch auch Brandschutzkonzept gilt es in einigen Aspekten zu überarbeiten und die Künstlergarderoben benötigen ebenfalls eine Renovierung. Da bei den letzten Erneuerungen die Barrierefreiheit eine untergeordnete Rolle spielte, ist diese in großen Teilen des Gebäudes stark eingeschränkt. Es werden Lösungen in das Erschließungskonzept des Theaters einfließen, um eine barrierefreie Nutzung für Menschen, die beispielsweise im Rollstuhl sitzen oder eine Sehbehinderung haben, gewährleisten zu können.

Auch die Erschließung des Gebäudes wird wie gewohnt über den Schrannenplatz erfolgen. Die äußerliche Erscheinung soll so wenig wie möglich verändert werden, um den Charakter der gotischen Kirche zu erhalten.

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