GRUNDSTEINLEGUNG BEIM MAINFRANKENTHEATER IN WÜRZBURG

EINE BAUSTELLE HÄLT FÜR EINEN TAG DIE LUFT AN

Bei blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen wurde der Grundstein des Erweiterungsbaus gelegt. Eine eingemauerte Zeitkapsel enthält Fotos und Planunterlagen – und einige Kuriositäten aus dem Theaterleben.

Um kurz vor zwölf Uhr Mittag versammeln sich Vertreter der Politik und des Theaters, aber auch einige interessierte Besucher auf der Baustelle des neuen Erweiterungsbaus. Diese wurde in den Tagen davor aufwändig für die Grundsteinlegung vorbereitet. Was viele Teilnehmer zunächst nicht ahnen, als sie den Festbereich betreten: Sie stehen auf einer provisorischen Deckenkonstruktion an der Stelle, an der sich in einigen Tagen erst die betonierte Deckenplatte des Untergeschosses befinden wird. Vorrübergehend wurden sogar Brückenkonstruktionen errichtet, um das Gelände trotz der Baugrube zugänglich zu machen.

Der eigentlichen Grundsteinlegung gingen Reden vom Oberbürgermeister, dem planenden Architekten, dem Intendant und dem Theaterleiter voraus. Sie sprachen von einem bedeutenden Tag für die Stadt Würzburg, die durch solche Bauprojekte ein wenig Großstadtflair eingehaucht bekommt. Es fielen Vergleiche mit der Metropolitan Opera in New York und es wurde viel Lob für die am Bau und der Planung beteiligten Parteien ausgesprochen.

Bevor sie einzementiert wurde, wurde die Zeitkapsel mit verschiedenen Dingen befüllt. Neben einem USB-Stick mit vielen Bildern zum Baufortschritt und einigen Planunterlagen, fanden auch eine Perücke und ein Stück des bisherigen Bühnenbodens ihren Weg hinein.

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